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Nach dem letztjährigen Treffen in Reken beschlossen Knut Hinkelmann, Josef Lenz und ich noch ein holländisches Museum "mitzunehmen". Das Museum, das den allierten Luftlandetruppen (Stichwort Brücke von Arnheim) gewidmet ist, liegt 150 km von der Grenze entfernt. Ab der Autobahnabfahrt Best (im Norden Eindhovens) führen kleine Schilder zum Museum, das sich auf einem ehemaligen Fliegerhorst in einer Heide befindet (Sonseweg 39). Ein Sherman-Panzer grüßt bereits am Eingang. Bei unserem Besuch parkten auch drei restaurierte Jeeps auf Anhängern vor dem Eingang, deren Besitzer wir später drinnen in US-Fallschirmjäger-Uniform zu Gesicht bekamen. Am Empfang bekommt der Besucher einen Übersichtsplan ausgehändigt. In den ehemaligen Sheltern und Baracken (auch im Sommer Jacken mitnehmen! ) werden verschiedene Themenbereiche, teilweise als Dioramen mit lebensgroßen Puppen und Originalrequisiten, präsentiert: 1940, Operation Market Garden, Ostfront etc. An deutschen Fahrzeugen waren nur kleinere Sachen zu sehen: z.B. ein Kettenkrad oder ein Opel Blitz-Wrack. An allierten Sachen blieb mir der 25 Pfünder und die Stalinorgel in Erinnerung. In mehreren Fahrzeughallen, die leider nicht alle zugänglich sind, stehen GMC- und Dodgevarianten nebst M 8 Panzerwagen herum. Eine Halle ist den 2. Weltkrieg-Flugzeugen vorbehalten (u.a. ein Waco Lastensegler). Davor stehen je eine doppelsitzige Mig und ein Starfighter. In einer verschlossenen Halle konnten wir durchs Fenster eine 3,7 cm Zwillingsflak erkennen. Im Außenbereich stehen eine DC-3 Dacota nebst Bombenkarren, ein sowjetischer DUKW-Nachbau, ein Sturmboot, eine 4 cm Bofors Flak und ein Anhänger für Pioniermaterial. Fazit: sehenswert, vor allem für Fans von alliertem Material. |
c) Jörg Schneider IMM 279
Fotos: Knut Hinkelmann