Besuch in Österreich: Bad Ischl und Salzburg

Josef Lenz und ich besuchten das privat betriebene Technikmuseum, das südlich von Bad Ischl an der Bundesstraße 145 Richtung Bad Goisern liegt. Es hat vom 1.April bis 31.Oktober geöffnet, und der Eintritt kostet 8 Euro.

Star der Ausstellung sollte ein 15 cm sIG Sfl auf 38 (t) Grille sein, das aus einem Flußbett geborgen wurde, aber die Restaurierung war bis Herbst 2005 noch nicht abgeschlossen. Im Außenbereich sind zwei Lokomotiven, mehrere moderne sowjetische Flugzeuge und ein T-34/85 (leider mit Plane) zu sehen.

In einer Holzhalle stehen Feuerwehrfahrzeuge, Wehrmachtsfahrzeuge (Krupp-Protze, Opel-Blitz, Heeresfeldwagen) alte US Fahrzeuge (z.T. in Farben des österreichischen Bundesheeres) und NVA Fahrzeuge (Pioniermaschine, Ural Lkw, Wasserwerfer der Volkspolizei) einträchtig nebeneinander.

Beachtenswert ist die große Sammlung militärischer Kräder (Motorrad der Volkspolizei mit Beiwagen).Daneben gibt es Exoten wie zivile Einmann-U-Boote zu sehen. Das Fotografieren ist ohne weitere Kosten möglich.

Auf dem Rückweg besichtigten wir noch die Festung Hohensalzburg mit einem liebevoll gepflegten Regimentsmuseum (Rainermuseum). Die Öffnungszeiten dieses Burgteils können von den anderen abweichen!

Soldaten des 16.-19. Jahrhunderts sind als kleine Puppen dargestellt. Es finden sich zahlreiche Ausrüstungsgegenstände, Handwaffen und Mg’s (auch russische und italienische Beutewaffen) des Ersten Weltkriegs. Beachtenswert sind auch Fotos und Erinnerungsstücke. Lebensgroße Figuren von Wehrmachts-Gebirgsjägern und Soldaten des österreichischen Bundesheeres stehen in Vitrinen.

Außer über die Festungsbahn ist die Burg auch über einen Fußweg im Westen zu erreichen. Aufgrund der schlechten Beschilderung ist ein Stadtplan unbedingt nötig.

Fazit: sehenswert. Aufgrund der Nähe zum Feriengebiet Salzkammergut findet sich immer eine "Ausrede" für einen Abstecher.

(c) Jörg Schneider IMM 279