Panzermuseum Parola (Finnland)

Das Panzermuseum Parola liegt ca 120 km nördlich von Helsinki und ca 60 km südlich von Tampere. Mit den heutigen Billigfluglinien (Ryanair) ist ein Direktflug ab Bremen nach Tampere möglich und auch für den (Modellbau-)Geldbeutel erschwinglich. Das Museum selber ist gut von der Autobahn E12/A3 ausgeschildert und leicht zu finden. Im Museum sind viele gepanzerte Rad- und Kettenfahrzeuge der finnischen Armee seit den 20er Jahren ausgestellt. Der Schwerpunkt bildet der sowjetisch / finnische Krieg von 1940 sowie die finnische Beteiligung am Angriff auf die Sowjetunion 1941. Somit sind neben den wenigen (ursprünglich) finnischen Fahrzeugen wie der obligatorische FT 17 Ableger und dem Vickers 6 ton. Panzer viele Beutefahrzeuge aus den Kriegen gegen die Sowjetunion in der Ausstellung zu finden. Darüber hinaus sind auch Exemplare der deutschen Waffenlieferungen zu finden wie Stug III und Panzer IV. Speziell für die Freunde der Artillerie sollte der separate Pavillon mit Panzerabwehrwaffen verschiedenster Hersteller und Nationalitäten interessant sein. Wer zusätzlich das Artilleriemuseum in Hämeenlinna besuchen will, sollte die günstigere "Doppel"-Einrittskarte wählen. Anbei eine kleine Bildauswahl meines Besuches am 02. Mai 2008. Für Internetsurfer hier der Link für weitere Informationen: http://www.panssarimuseo.fi/kehys-d.html

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Artilleriemuseum Hämeenlinna (Finnland)

Das Artilleriemuseum in Hämeenlinna liegt mitten in der Stadt in einer Festung und ist relativ einfach von der Autobahn E12/A3 zu erreichen. Von der Abfahrt Stadtmitte aus muß man lediglich der Beschilderung zur Festung folgen. Auch hier bietet die Ausstellung einen guten Überblick über die in der finnischen Armee verwendete Typenvielfalt. Von deutschen Geschützen des ersten Weltkrieges über die obligatorische Ausstattung der 20er und 30er Jahre mit franz. Modellen bis hin zu den zahlreichen Beutegeschützen aus dem zweiten Weltkrieg, ist hier fast alles an "Modellen" zu finden, was für einen Artillerie- Modellbauer von Interesse sein könnte. Wer zusätzlich das Panzermuseum in Parola besuchen will, sollte die günstigere "Doppel"-Einrittskarte wählen. Anbei eine kleine Bildauswahl meines Besuches am 02. Mai 2008. Für Internetsurfer hier der Link für weitere Informationen: http://www.tykistomuseo.fi/piilosivut/artillery_museum/

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Weitere (modellbauerische) Sehenswürdigkeiten

Wer ein wenig mehr Zeit mitbringt sollte in Richtung russsische Grenze weiterfahren. Am besten folgt man der E18/A7 von Helsinki Richtung Grenze. Die Autobahn mündet später in eine der typischen skandinavischen Schnellstraßen und führt entlang der alten Heeresroute von St. Petersburg nach Helsinki. Entlang der Schnellstraße gibt es heute noch etliche Festungen, die einen Besuch wert sind. Einfach die Augen aufhalten, und mal den Abstecher wagen. In den karelischen Urwäldern ca. 20 KM vor der russischen Grenze befindet sich nördlich der E18 / A7 eine recht neues Museum an den ehemaligen finnischen Grenzbefestigungen aus dem zweiten Weltkrieg. Wer es besuchen möchte, benötigt (noch) einen geländegängiges Fahrzeug. Also bei der Mietwagenwahl entsprechend berücksichtigen! Das Museum selbst befindet sich direkt in bzw. oberhalb des Befestigungsgürtels. Zu einem Teil der Anlagen ist schon ein Rundweg angelegt. Hauptattraktion sind die Befestigungsanlagen, welche (noch) uneingeschränkt betreten werden können. (siehe Fotos) Für das Betreten empfehle ich eine entsprechende Ausrüstung (insbesondere Mückenschleier, das Mückenmittel aus der finnischen Apotheke, Helm, Sicherheitsschuhe). Den Besuch des Infanteriemuseums in Mekkeli habe ich leider nicht mehr geschafft, da ich auf der weiteren Fahrt durch die karelischen Urwälder einer russischen Grenzstreife fast in Wagen gefahren bin, und die Formalitäten für die "Einreise" ohne Visum und die Ausreise aus der "russischen Republik" mehrere Stunden in Anspruch genommen haben. Also als Tip: Immer schön mit Karte und Kompaß navigieren, die Grenze ist nicht unbedingt sofort zu erkennen!

M. Christophers

(c) Martin IMM 1980 006