Saarlandbrigade | ||||
| Das
Vorbild: | ||||
Das
Modell : Da
leider sämtliche Luken angegossen sind, begann ich damit, die Kommandantenluke
im Tiefziehverfahren aus erhitztem Plastiksheet nachzubilden. Anschließend wurde
die Originalluke vorsichtig aufgebohrt, um darin eine Mig-Figur samt neuem Mikro
zu platzieren. Nach dem vollständigen Bemalen der Figur baute ich die Munbehälter
und -gurte drum herum. Da die Bordkanone entgegen den Versprechungen der Herstellerwebsite
nicht als gedrehtes Metallrohr beilag und viel zu klobig wirkte, griff ich auf
die filigrane Waffe eines Schützenpanzers Marder 1A3 von Revell zurück. Da
die Periskope als Ätzteil zigmal gefaltet werden müssen, gab ich nach zwei hergestellten
Exemplaren entnervt auf. Die übrigen Winkelspiegel vor der Fahrerluke fertigte
ich aus Plastikresten an. Hauptproblem des Bausatzes ist das Fahrwerk. Die geätzten
Räder passen im Durchmesser nicht auf die Schwingarme aus Gießharz. Also habe
ich nur die äußeren Räder verwandt und sie in mühevoller Kleinarbeit mit einer
Rundfeile aufgebohrt. Ergänzt habe ich ein Leitkreuz am Heck, drei Lukengriffe
am Bug sowie Rückspiegel und Blinker vorne. Der Wiesel erhielt eine normale europäische
Dreifarbentarnung. Die winzigen Eisernen Kreuze passen genau auf die Mun-Behälter.
Nur die fehgrauen taktischen Zeichen des Abziehbilderbogens erwiesen sich als
überdimensioniert. Daher ersetzte ich sie durch alte Decals von Roco. Die vier
Fallschirmjäger "zu Fuß" entstanden aus einer Kombination des neuen Preisersatzes
"Auf dem Kasernenhof" und Resinfiguren von Mig mit Splitterschutzwesten. Der Wachhabende am Schlagbaum (Italeri) erhielt zusätzlich eine Pistolentasche mit P1 und eine weiße Armbinde. Zwei Rekruten bekamen fotogeätzte G 3 Sturmgewehre von Extratech und einen neuen Gefechtshelm spendiert. Die 6 Zaunpfosten entstanden aus Evergreenstückchen. Den Maschendrahtzaun fertigte ich aus einem alten 1/35er Helmbezug von Verlinden in Weichplastik an. Der fotogeätzte Stacheldraht (leider kein echter Nato-Draht) stammt noch von der längst untergegangenen französischen Firma JMP. | ||||
Fazit: Literatur: | ||||
(c) Jörg Schneider IMM 279