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Vorbild: | ||||
Das
Modell : Nach einiger Entgratungsarbeit verlief der Zusammenbau ziemlich unproblematisch. Die Detaillierung ist als sehr gut zu bewerten. Der Bastler hat die Wahl zwischen einer frühen oder späten Variante (mit Schutzbügel vor dem Verschluß). Leider fehlt für letztere die typische Mündungsbremse ähnlich der Gebirgshaubitze Oto Melara der Bundeswehr. Es gab aber auch Mischtypen. Lediglich zwei Handgriffe aus Draht habe am Ende der Holme angebracht. Freundlicherweise liefert der Hersteller mehrere passende Granaten mit, von denen ich eine aufgebohrt habe. Die übrigen landeten auf einer Plane aus Alufolie bzw. in den Armen des K2 (Ladekanonier). Die Haubitze erhielt einen einfarbigen, dunkelgrünen Anstrich. Nur das gelbe Rohrende sorgt - wie auf einem Internetbild zu sehen- für einen Farbtupfer. Für den weißen Schriftzug des Eigentümers (US ARMY) mußte die Grabbelkiste herhalten. Da es keine fertigen "Redlegs" (= US Artilleristen) dieser Epoche gibt, mußte ich improvisieren. Man nehme vier Milicast-Figuren und ersetze drei Köpfe durch solche mit richtigen Vietnamhelmen von Pegasus.Der kniende K1 (Richtkanonier) ist eine Leihgabe der britischen 8. Armee von Esci. Ergänzt wird die Feuerstellung durch eine Mun-Kiste und einen Splitterschutz aus Miliput-Sandsäcken. | ||||
Fazit: Auch ein kleines Geschütz kann eine große Wirkung erzielen, wenn es ansprechend in Stellung gebracht wird. Und der günstige Preis könnte dazu verleiten, gleich eine ganze Batterie zu bauen. Literatur: Mehrere schöne Aufnahmen, davon eine in Farbe, sind in einem alten Squadron/Signal-Band von Jim Mesko enthalten: Ground War Vietnam vol. 2 1965-1968. Besonders interessant ist der Beschuß von einer schwim- menden Plattform auf dem Mekong-Fluß aus. Im Internet lassen sich schöne Farbaufnahmen auf Veteranenseiten von US Artillerieeinheiten finden. | ||||
(c) Jörg Schneider IMM 279