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Vorbild: | ||||
Das
Modell: Als Anhängsel dient die Bofors-Pak der polnischen Firma Mars. Sie weist feinste Details auf, allerdings neigt das harte Gießharz zum Zerbrechen. Damit das Modell lebendiger wirkt, habe ich vier Soldaten auf den harten Sitzbänken Platz nehmen lassen. Eine Figur mit Blickrichtung nach hinten besteht aus Resin und wurde unverändert übernommen. Die übrigen drei sind Umbauten aus den sitzenden deutschen Artilleristen von Revell (Set 10,5 cm FH 18) in Weichplastik. Ein Soldat erhielt eine Feldmütze, ein zweiter einen deutschen Stahlhelm aus dem 1. Weltkrieg, der noch häufig von der finnischen Armee getragen wurde. Zusätzlich bekam er ein Gewehr mit Bajonett, ideal wäre ein russisches Moisin-Nagant, die finnische Standardwaffe. Der dritte Soldat trägt eine sowjetische MPi , sie ähnelt der finnischen Suomi MPi sehr. Entgegen der farbenfrohen Tarnung auf dem Deckelbild, die es erst ab 1943 bei finnischen Panzern gab, habe ich mich für ein dunkles russisches Grün entschieden. Auf dem einzigen s-w Foto im Internet lässt sich vielleicht noch ein braunes Tarnmuster ausmachen, das typisch für sowjetische Fahrzeuge im Leningrader Raum war. Vorne und hinten habe ich gelbe Nummernschilder angebracht, die für finnische Softskins üblich waren: Nach den beiden schwarzen Buchstaben SA (Suomen Armia = finnische Armee) folgen noch fünf Zahlen. Das Geschütz wurde in einem deutlich helleren Grün bemalt. Zusätzlich erhielt es eine Tarnung aus ockerfarbenen Streifen. Denkbar wären auch hellgraue Streifen als dritte Farbe, denn diese Kombination ist für die finnische Artillerie schon ab 1941 verbürgt. | ||||
Fazit:
Literatur: Jörg Schneider (IMM 279) |
(c) Jörg Schneider IMM 279