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Wir schon im Forum geschrieben war ich Feuer und Flamme als dieses Modell auf den Markt kam. Gab es doch endlich einen Königstiger so wie er sein muss, mit Zimmerit. Da musste ich sofort bauen. Hier ein kleiner Bericht dazu. Das Modell habe ich fast genau nach Bauanleitung zusammengebaut. Aufpassen sollte man beim Laufwerk. Hier empfiehlt es sich zuerst die Laufrollen, und zwar von hinten nach vorn, und dann das Triebrad und das Stützrad angebracht werden. Den Zimmeritbelag an der unteren Frontpanzerung habe ich angeklebt nachdem ich die Ober- und Unterwanne zusammengefügt hatte. Dies erspart unter Umständen unnötige Spachtelarbeiten da, wenn man der Bauanleitung genau folgt, es zur Spaltenbildung kommen kann. Die Ketten sind zwar sehr gut, aber auch etwas widerspenstig so dass es etwas Mühe macht sie in Form zu bringen. Bei meinem Bausatz waren die Seitenschürzen zu lang, so das sie gekürzt werden mussten. Es ist eigentlich unverständlich wie einer Firma wie Dragon solche Anfängerfehler unterlaufen. Der Rest geht dann eigentlich schnell von der Hand. Nach dem das Fahrzeug eine Grundierung in Sandgelb erhalten hat, ging es darum welche Tarnung nehme ich. Hier fiel die Entscheidung auf die wohl bekannteste Dreifarbtarnung mit aufgelockerten braunen und grünen Flächen. Nach einer ausreichenden Trocknungszeit ging es ans altern. Hier habe ich einen neuen Weg beschritten in dem ich anstatt des washings in schwarz, dieses mal braun genommen habe. Leider ging der von mir gewünschte Effekt nach der letzten Lackierung mit Klarlack verloren. Danach folgte das übliche Trockenmalen um die Konturen herauszuholen. Um weitere Gebrauchsspuren aufzubringen habe ich mit dem Sandgelbton auf die Flecken kleine Abnutzungen ausgemalt. Nach meiner Meinung ergibt dies ein sehr "benutztes" Erscheinungsbild. Bei der Kennung habe ich mich für die s.PzAbt. 506 entschieden, die ja bekanntlich zum Schluss des Krieges im Westen eingesetzt war. Für das Diorama musste als Basis eine "selfmade" Platte, die ich mit einer Oberfräse bearbeitet, gebeizt und anschließend mit Klarlack behandelt habe, herhalten. Mit Motlo Reparaturmasse habe ich den Untergrund gestaltet. Etwas Struktur und Kettenspuren angebracht und fertig wars. Um die Szenerie etwas aufzulockern, entschied ich mich noch eine Mauer hinzuzufügen. diese Stammt aus dem Programm von Kai Fuhrmann. Nachdem alles gut getrocknet war ging es ans bemalen. Hierzu verwendete ich dieses mal Erdbraun 87 von Revell und im Anschluss daran drei Schichten mit heller werdenden Grautönen im Trockenmalverfahren. Die Grünfläche ist Streu von Woodland, die an der Wand rankenden Gewächsen sind getrocknetes Moos aus unserem Garten. Die Zivilisten bereiteten schon etwas Mühe. Die weibliche Figur stammt aus dem Babaren-Set von Esci die mit Miliput einen Rock und andere Kleidung erhielt. Der Pimpf war mal die Trommlerfigur aus dem britischen Infanterie Satz der napoleonischen Epoche von Esci. Hier wurde, nach dem der Großteil der Ausrüstung entfernt war, wieder mit Miliput und Papstreifen das Aussehen angepasst. Um die Sache nicht weiter zu komplizieren sind die drei weiteren Figuren den Preiser Figuren Sätzen entnommen worden und fast unverändert übernommen worden. Auch dieses Modell von Dragon ist sein Geld wert und hat mir eine Menge Spaß bereitet. Ich kann den Satz nur jedem empfehlen.
Literatur: Fotos von Berthold Tacke, da meine Kamera wohl nun endgültig den Geist aufgegeben hat. Rost in peace. |
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(c) Dirk IMM 1998 206