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Als ich den Bausatz des IV/70 Ende 2005 erhielt war ich durchaus begeistert von dem was Dragon da bot. Ich konnte es nicht lasse mit dem Bau mal anzufangen. Hier meinen Eindrücke und Erlebnisse. Der Zusammenbau erfolgte nach Bauanleitung, erforderte aber hier und da doch einen Blick in die einschlägige Literatur, da die Anleitung doch etwas "gequetsch" wirkt. Beim Anbringen der Halterungen für die Seitenschürzen kam ich etwas ins stocken. Hier irrt die Bauanleitung aus meiner Sicht. Die Bauteile 36 und 37 sind nicht für links und rechts bestimmt, sondern müssen jeweils für beide Seiten herhalten, je nach Ort der Halterung. Bei der Wahl des Rohres entschied ich mich für die Kunststoffversion, da das Metallrohr meiner Meinung nach nicht so gelungen ist. Da eine Szenerie im Frühjahr 1945 darstellen wollte, entschied ich mich für eine Winterdiorama. Das Fahrzeug wurde also in weiß gebrusht und anschließend die sandgelbe Tarnung aufgebracht. Ich würde aber beim nächsten mal die ungekehrte Reihenfolge wählen, ich denke dadurch lassen sich bessere Effekte erzielen. Nach ausrechender Trocknung ging es ans Altern. Hierzu verwende ich Ölfarben, in diesem Fall schwarz, welches ich stark verdünnt nur in die Ritzen laufen ließ. Nach Trocknung wurden nun noch mit der Trockenmalmethode ein paar Konturen aufgebracht. Um der Szenerie gerecht zu werden habe ich das Laufwerk stark mit Schlamm versehen. Hierzu habe ich die Reparaturmasse Molto mit einer Mischung aus roter und schwarzer Farbe vermischt, etwas mit Wasser verdünnt ans Laufwerk geschmiert. Endlich dürfte man mal wieder rummanschen. Nun ging es an die Gestaltung des Dioramas. Um die Szene mit etwas Tiefe zu versehen sollte das ganze eine Anhöhe erhalten. Mit Styropor wurden hierzu das Gelände grob vor gestaltet und dann komplett mit Motlo Reparaturmasse überzogen. Unter zur Hilfenahme einer Zahnbürste habe ich dem Untergrund dann noch etwas Struktur verliehen. Um noch mehr Lebendigkeit ins Bild zu bringen wurde das ganze noch mit Steinen, einem Baum und Strauchwerk versehen. Zum Abschluss noch ein paar Laufwerkspuren in den noch nassen Untergrund gedrückt, dann musste das ganze erstmal trocknen. Nachdem alles gut getrocknet war, ging es ans bemalen. Hierzu verwendete ich wieder eine Mischung aus roter und schwarzer Farbe die ich etwas verdünne damit der Untergrund etwas aufsaugen kann. Nach Trocknung erfolgen drei Schichten weiterer Farbe im Trockenmalverfahren. Angefangen mit einem dunkelgrauen, dann einem hellgrauen und zum Schluss ein weißer Farbton. Je heller die Farbe um so mehr streiche ich sie aus. Da es ja Winter sein sollte, fehlte noch der Schnee. Ein Versuch mit Keramikpulver scheiterte. Hier kam mir ein IMM´ler zur Hilfe und schickte mir etwas Schnee. Bevor hier Gerüchte aufkommen es handelte sich um Kunststoffpulver für den Modellbau. Die Figuren stammen aus dem Satz -Deutschen Infanterie- von Revell. Die Winteruniformen der Figuren waren ideal für mein Vorhaben. Bis auf eine habe ich die Figuren so übernommen. Da 1945 eine Vielfalt von Uniformen im Umlauf waren, konnte bei der Bemalung auf diverse Uniformstücke eingegangen werden. Zur Bemalung verwende ich bei Figuren Acryl-, Emaile- und Ölfarben. Abschließend möchte ich sagen dass das Modell sehr viel Bastelspaß beinhaltet und es sich auch "out of the box" gebaut, sehen lassen kann.
Literaturhinweise: Dirk IMM 1998 206 |
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(c) Dirk IMM 1998 206