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Das
Modell:
Die Packung
mit einem anregenden Deckelbild für den Dioramenbau enthält Teile aller
vier Versionen, so daß einige Teile die Grabbelkiste bereichern. Das Plastik
ist deutlich härter als bei der FT-17 Reihe von RPM. Die Paßgenauigkeit
ist gut, nur bei der Anpassung der Motorhaube ans Chassis und am Führerhausdach
mußte ich ein bißchen spachteln.Wer eine 1. Weltkrieg-Version bauen will,
sollte auf die Räder mit den altmodischen Holzspeichen zurückgreifen und
auf die überdimensionierte Stoßstange und die Zusatztanks unter der Pritsche
verzichten. Weitere Teile sind zu dick geraten: z.B. die Lenkradsäule,
die ich durch einen dünneren Draht ersetzte, damit sie durch das vorgesehene
Loch paßte. An den Türen ergänzte ich zwei Griffe aus übrig gebliebenen
Ätzteilen. Aus optischen Gründen habe ich ich die Löcher in der Ladefläche,
die für die Seitenwände der Lkw-Version vorgesehen sind, verspachtelt.
Am alten FT-17 Panzer von Matchbox, der einen Rundturm aus Gießharz von
Alby erhielt, ergänzte ich noch die Verladekeile aus Holz und die Transportschienen
aus Stahl. Der französische Fahrer und der Aufsicht führende Offizier
der Artillerie Spéciale (= damaliger Name der Panzertruppe) sind mehr
oder weniger Eigenbauten aus verschiedenen Materialien. Schöne Köpfe mit
den typischen Adrian-Stahlhelmen findet man in dem alten Infanterieset
von Airfix bzw. Hät. Der Anstrich erfolgte in einem typischen französischen
Blau-Grau, um einen Kontrast zum Tarnanstrich des FT-17 zu erzeugen. An
Abziehbildern habe ich nur vorne und hinten weiße fünfstellige Zahlen
aus dem alten Matchbox-Bausatz angebracht. Man kann aber auch auf passende
Nummern aus dem Decalbogen von RPM zurückgreifen, der eigentlich nur für
Fahrzeuge der US Army gedacht ist. Seit neuestem gibt es auch Ätzteile
der polnischen Firma Part für jede der vier Mack-Versionen.
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Fazit:
Endlich ein schöner (mit detailliertem Motor) und bezahlbarer (dennoch
Preise vergleichen!) Lkw-Bausatz des 1. Weltkriegs in Plastik! Das das
Fahrzeug von mehreren Armeen gefahren wurde (USA, England, Frankreich,
deutsche Beute?) ist es vielseitig einsetzbar, auch für Flugplatzdioramen.
Literatur:
Leider ist mir kein gescheites Buch über amerikanische Softskins des 1.
Weltkriegs bekannt. Im Internet finden sich meist nur Aufnahmen von restaurierten
Oldtimern und Wracks, welche zivile Versionen nach 1918 zeigen.
Jörg
Schneider (IMM 279)
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